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TAG(e) DER ARCHITEKTUR

Schostakowitsch – Cheryomushki

Der niederländische Architekt und Filmemacher Jord den Hollander präsentiert als Gast des Kulturhauses Frankfurt:

„Cherry Town“ – UdSSR- Musical aus dem Jahr 1963

Wir zeigen den Film von Gerbert Rappaport als Beitrag zum Tag der Architektur. Mit dieser filmischen Rarität wird die Verbindung zwischen Architektur und Tanz (dem momentanen Thema der Kinoreihe) perfekt präsentiert. Der Film basiert auf einer 1959 uraufgeführten Operette von Dimitri Schostakowitsch und spielt in der Trabantensiedlung die Chruschtschow im Südwesten von Moskau errichtet hat. Eine wundervolle, witzige und einzigartige Wiederentdeckung zu der der niederländische Filmemacher und Architekt Jord den Hollander einen Einführungsvortrag mit dem Thema „Moderne Architektur im klassischen Film“ halten wird.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhalten AKH Mitglieder zwei Fortbildungspunkte.

 

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23. Juni 2018, 19 Uhr Vortrag, 20 Uhr Film

Jord den Hollander

Jord den Hollander is a Dutch architect and filmmaker. During his education as an architect at the Technical University of Delft he developed a special interest in writing and filmmaking. After getting his master degree in architecture  he was educated in scriptwriting at the London Film School. During his professional career he combined both disciplines in numerous projects. His architectural work has been awarded and internationally published in magazines and books. He received many international awards for his television series, films and documentaries on art and architecture. In 2004 he wrote 60 episodes for a higly acclaimed children televisionseries  on art and science. It received the highest international award for children’s television, The Prix Jeunesse, in 2005.

The past few years his architecture designs and filmmaking become more and more combined. A spectacular design of a mobile childrens library became literally a “moving experience” . The building of his latest design, a Centre for Architecture for children, was filmed as an educational project for television.

Jord den Hollander published about architecture and filmmaking in different international magazins and was author of a variety of books on architecture, architectural history and building. He is lecturing at the Design Academy in Eindhoven, the Academy of Architecture in Amsterdam and the Film and Televison Academy in Amsterdam.

In 1990 he founded the Architecture and Film Festival Rotterdam (AFFR) what has become the biggest festival of its kind in the world.

 

JORD DEN HOLLANDER

Mission Statements – Die Architektur der holländischen Botschaften

 

Dokumentarfilm von Jord den Hollander aus dem Jahr 2011

 

Unser Beitrag zum Tag der Architektur 2018 mit dem Motto „Architektur bleibt“

1991 entschied das niederländische Außenministerium seinen Botschaften im Ausland ein neues Gesicht zu geben. Sie sollten mehr sein als nur ein Gebäude mit einer Flagge und einem Mitarbeiterstab. So entstanden seitdem Botschaftsgebäude mit einer Mission, einem hohen Architekturauftrag, der spektakuläre und preisgekrönte Bauten hervorbrachte. Jord den Hollanders Film erzählt die Geschichte von vier dieser Botschaften: der von Suriname in Paramaribo, gebaut von Lafour und Wijk, der deutschen Botschaft in Berlin, gebaut von Rem Koolhaas, der von Mozambique in Maputo, errichtet von Claus und Kaan Architektur und der äthiopischen Botschaft in Addis Abeba, gebaut von Bjarne Mastenbroek und Dick van Gameren. Der Film zeigt die Hintergründe der Entstehung, die Absichten der Architekten und den Alltag der Botschaftsmitarbeiter. Er untersucht auch wie und ob es möglich ist, dass Architektur sich verändert und doch bleibt was sie sein sollte: ein Botschafter!

Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhalten AKH Mitglieder zwei Fortbildungspunkte.

 

 

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24. Juni 2018, 18:30 Uhr Vortrag, 20 Uhr Film

 

Der niederländische Filmemacher und Architekt Jord den Hollander wird in einem ausführlichen Vortrag auf die Entstehungsgeschichte seines Dokumentarfilms eingehen und die Schwierigkeiten und Ereignisse beim Drehen des Films schildern.

23. – 24. Juni 2018
jeweils ab 11 Uhr im Foyer des Kulturhauses Frankfurt

zeigen wir

Cycling Cities

Ein Film über das Fahrrad fahren in Städten von Jord den Hollander – seit 2015 sich fortsetzende Filmarbeit mit offenem Ende

Überall auf der Welt kommen Städteplaner zur selben Überzeugung: rasant wachsende Metropolen können nur überleben wenn sie eine gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur aufweisen können. Die fahrradfahrende Antwort auf mit Abgasen verschmutzte Innenstädte ist gesund, ökologisch, billig und wird immer beliebter.

Das Project „Cycling Cities“ entstand als Jord den Hollander zwei der berühmtesten Fahrradhauptstädte miteinander verglich: Amsterdam und Beijing. Wie stellt sich das Fahrrad fahren aus Sicht des Fahrers in den jeweiligen Städten dar? Das ungeplante Hineinfahren in eine urbane Landschaft als gänzlich neue Erfahrung wird im Loop gezeigt und gibt so dem Zuschauer die Möglichkeit immer wieder neue Aspekte im direkten Vergleich der Städte zu sehen.
Dazu gibt es ein überraschendes Ende, welches auf Claude Lelouchs Kurzfilm- klassiker „C’était un rendez-vous“ von 1976 basiert.

Es ist kein weiterer erzieherischer Film für fahrradfreundlichere Ausrichtungen der Städte, nein, viel mehr eine poetische Suche nach einer differenzierteren Denkweise, eine Liebesgeschichte mit einem Fahrrad nach einem immer wiederkehrendem Muster, in immer mehr Städten dieser Welt.

Städte die am Filmprojekt beteiligt sind: Amsterdam, Beijing, Mexiko City, Budapest, Mailand, Havanna, Tirana, Taipeh, Kiew und Sarajevo – es folgt im Oktober 2018 New York.

 

 

Mit diesem Projekt unterstützt MOVIEARTNEAT die Arbeit des Radentscheids Frankfurt.

 

 

 

 

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Vorschau:

23.09.2018 Hommage à Romy Schneider
21.10.2018 „Mr.Gaga“ von Tomer Heymann (Israel 2016)

MOVIEARTNEAT – Philosophie

MOVIEARTNEAT . Die besondere Filmvorführung mit Flying Buffet

Kuratorin: Oana Roseanu M.A. . E-Mail: info@movieartneat.de . www.movieartneat.de

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