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I, TONYA

US-amerikanischer Film von Craig Gillespie mit Margot Robbie aus dem Jahr 2017.

 

Als erste Frau sprang die Eiskunstläuferin Tonya Harding den dreifachen Axel, einen der schwierigsten Sprünge dieser Sportart. Das machte sie berühmt. Doch ihr Name wird nicht wegen ihres Talents, sondern wegen eines Attentats auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Erinnerung bleiben, geplant von Tonyas Ehemann. Es sollte die Konkurrentin ausschalten und Tonya den Titel in den amerikanischen Meisterschaften sichern – doch es sollte anders kommen…

Im Stil eines Mockumentary erzählt „I, Tonya“ mit viel schwarzem Humor den unglaublichen Lebensweg der Eiskunstläuferin Tony Harding und den damit verbundenen aberwitzigsten Skandal der Sportgeschichte. Allison Janney ist für ihre Rolle der Mutter LaVona Golden mit einem Oscar für die Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet worden.

Künstlerische Begleitung: Dirk Hülstrunk

Dirk fängt in der Regel leise an. Es ist nur ein zartes Geräusch, ein Atemzug kaum hörbar. Den Geräuschen fügt er einzelne Silben, dann Wörter hinzu. Manchmal mit „Sinn und Verstand“, manchmal scheinbar ohne. Die Worte werden lauter, kräftig und inhaltsvoll. Und dann fängt sich alles an zu drehen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sein Markenzeichen ist der LOOP!
Da wiederholt sich nicht nur mit Leichtigkeit und Raffinesse das einzelne Geräusch, die Worte verdrehen sich, hüpfen an andere Stelle im Text, wirbeln umher, drehen und verdrehen sich, mit und gegen den Rhythmus des Künstlers.
Wenn Dirk Hüstrunk in Fahrt kommt – und das tut er immer bei seinen Performences (!) – dann werden Sie erkennen wieso er so wunderbar zum „doppelten Rittberger“, zum „dreifachen Lutz mit doppeltem Toeloop“ und natürlich zum „dreifachen Axel“ passen wird.
Dirk schafft mit seiner WORTAKROBATIK was Tonya Harding mit ihren kraftvollen Sprügen auf dem Eis geschafft hat.

Wenn Sie mir nicht glauben, überzeugen Sie sich selbst – es ist ein Vergnügen, der einen zuzuschauen und dem anderen zuzuhören!

Dirk Hülstrunk, geb. 1964 in Frankfurt am Main. Lebt als freier Sound Poet, Spoken Word Poet, Klangkünstler, Dozent, Moderator und Kurator von Kunst und Literaturevents in Frankfurt. Beeinflusst von Fluxus, DADA, Konkreter Poesie, Gertrude Stein und elektronischer Musik, bewegen sich Hülstrunks Arbeiten oft zwischen den Medien und Gattungen. Kollaborationen mit internationalen Künstlern. Hülstrunk ist einer der Pioniere der deutschen Spoken Word/Poetry Slam Szene. Seit 1996 Veranstalter von Poetry Slam und Spoken Word Events. Seit 2014 Kurator für die Gastlandprojekte der Frankfurter Buchmesse. Jugend- und Schulprojekte u.a. für Altana Stiftung und Polytechnischen Stiftung.

Zuletzt erschienen: Zucken Sie doch nicht so (2018)
Antikörper/Antibodies (2014),
Müüü. Audio-CD (2013).

Arbeitsstipendium „Land in Sicht“, Hessischer Literaturrat 2018,
Preis beim europäischen Radiokunstpreis „Palma Ars Acustica“ 2016.
Stipendium Literaturhaus Prag 2016
Jahresstipendium 2014/15 der KONE Stiftung, Finnland.

21. Oktober 2018, 19 Uhr

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Vorschau:

18.11.2018  „Das Alte Gesetz“ Stummfilm mit Live-Musik

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